Computerspielabhängigkeit und „World of Warcraft“

Fünf Thesen zu politischen Folgerungen aus aktuellen Forschungsbefunden des KFN


Christian Pfeiffer, Thomas Mößle, Matthias Kleimann, Florian Rehbein

Gestützt auf Drittmittel des Bundesinnenministeriums konnte das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen in den Jahren 2007/2008 in 61 Städten und Landkreisen Deutschlands mit ca. 45.000 Schülerinnen und Schülern neunter Klassen eine Repräsentativbefragung zu verschiedenen thematischen Schwerpunkten durchführen. Jeder Dritte der Befragten hat dabei ein besonderes Modul zur Internet- und Computerspielnutzung ausgefüllt. Die Auswertung zu diesen ca. 15.000 Personen erbrachte, dass 4,3 Prozent der Mädchen und 15,8 Prozent der Jungen ein exzessives Spielverhalten mit mehr als 4,5 Stunden täglicher Computerspielzeit aufweisen. 3 Prozent der Jungen und 0,3 Prozent der Mädchen wurden als computerspielabhängig und weitere 4,7 Prozent der Jungen und 0,5 Prozent der Mädchen in diesem Sinne als gefährdet diagnostiziert. Der beigefügte Forschungsbericht informiert Sie über das methodische Vorgehen und die Ergebnisse der Untersuchung.
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