Anke Neuber

Diplom-Sozialwissenschaftlerin



Aktuelle Forschungsinteressen

  • Gewalt im Jugendvollzug / Jugendgewalt
  • Geschlechterforschung: feministische Theorien und Ansätze der Männerforschung
  • Methoden qualitativer Sozialforschung
  • Biographieforschung

Beruflicher Werdegang

1993 - 2001

Studium der Sozialwissenschaften an der Universität Hannover

Abschluss: Diplom-Sozialwissenschaftlerin

08.1997 - 02.2002

wissenschaftliche Hilfskraft im Institut für Entwicklungsplanung und Strukturforschung GmbH an der Universität Hannover

04.2001 - 02.2002

wissenschaftliche Hilfskraft im Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen e.V., Hannover

03.2002 - 06.2003

wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem qualitativen Projekt "Gesundheitskonzepte und Altersbilder Professioneller" an der Medizinischen Hochschule Hannover, Abt. Epidemiologie, Sozialmedizin und Gesundheitssystemforschung

seit 06.2003

Promotionsstipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung und assoziiert an das Kriminologische Forschungsinstitut Niedersachsen e.V.

seit 09.2005

wissenschaftliche Mitarbeiterin in der qualitativen Längsschnittstudie "Labile Übergänge. Die Integration hafterfahrener junger Männer in Ausbildung und Arbeit. Eine biographische Längsschnittuntersuchung" im Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen e.V., Hannover unter der Leitung von Frau PD Dr. Mechthild Bereswill


Lehrtätigkeiten

WS 1995/96 - WS 1996/97

Mitwirkung in der Lehre im Rahmen eines Empirie-Tutorenprogramms als Tutorin, Universität Hannover

WS 2002/03

Lehrtätigkeit im Rotationskurs Sozialmedizin, Schwerpunkt Prävention an der Medizinischen Hochschule Hannover

WS 2002/03

Lehrtätigkeit im Ergänzungsstudiengang Bevölkerungsmedizin und Gesundheitswesen (Public Health); Kurs: Grundlagen der Prävention und Gesundheitsförderung an der Medizinischen Hochschule Hannover

WS 2004/05 - SS 2006

Mitwirkung in der Lehre als Co-Dozentin mit Frau PD Dr. Mechthild Bereswill am Institut für Soziologie und Sozialpsychologie, Universität Hannover im Seminar: (Des)Integration und Geschlecht. Ausgrenzungskonflikte und Integrationsprozesse junger Männer. Ein mehrsemestriges qualitatives Forschungsseminar


Publikationen

Monographien

Walter, Ulla; Flick, Uwe; Neuber, Anke; Fischer, Claudia; Schwartz, Friedrich Wilhelm (2006): Alt und gesund? Altersbilder und Präventionskonzepte in der ärztlichen und pflegerischen Praxis. Reihe: Alter(n) und Gesellschaft; VS Verlag für Sozialwissenschaften.


Flick, Uwe; Walter, Ulla; Fischer, Claudia; Neuber, Anke & Schwartz, Friedrich Wilhelm (2004): Gesundheit als Leitidee? - Gesundheitsvorstellungen von Ärzten und Pflegekräften. Huber: Bern.



Buchbeiträge

Neuber, Anke (im Druck): "Damit ich das endlich unter Kontrolle kriege" - Anti-Gewalttrainings im Jugendstrafvollzug und biographische Zugänge zu Gewalt. In: Goerdeler, J. & Walkenhorst, P. (Hrsg.): Jugendstrafvollzug: Grundlagen, Handlungsfelder, Konzepte. Teil 2. Schriftenreihe der DVJJ.


Neuber, Anke (im Druck): Gewalt und Männlichkeit bei inhaftierten Jugendlichen. In: Luedtke, J. & Baur, N. (Hrsg.): Was macht den Mann zum Mann? Beiträge zur Konstruktion von Männlichkeiten in Deutschland.

Bereswill, Mechthild; Koesling, Almut; Neuber, Anke (im Druck): Brüchige Erfolge - biographische Diskontinuität, Inhaftierung und Integration. In: Goerdeler, J. & Walkenhorst, P. (Hrsg.): Jugendstrafvollzug: Grundlagen, Handlungsfelder, Konzepte. Teil 2. Schriftenreihe der DVJJ.


Neuber, Anke (2003): Der Zusammenhang zwischen Gewalthandeln im Gefängnis und Männlichkeitsentwürfen aus einer subjekttheoretischen Perspektive. In: Bereswill, Mechthild (Hrsg.): Entwicklung unter Kontrolle? Biographische Entwürfe und alltägliche Handlungsmuster junger Inhaftierter. Reihe interdisziplinäre Beiträge zur Kriminologischen Forschung. Nomos: Baden-Baden, S. 133-154
[ abstract    38,34 KB]



Zeitschriftenbeiträge

Koesling, Almut; Neuber, Anke (im Druck): The "Homesickness" of the Jack Roller. Theoretical Criminology.


Bereswill, Mechthild; Döll, Marion; Koesling, Almut; Neuber, Anke (2007): "Ich weiß gar nicht, warum die das mit mir machen" - Sozialtherapeutische Behandlungsmaßnahmen aus der Sicht inhaftierter junger Männer. ZJJ, 1, S. 48-55.


Anke Neuber; Claudia Fischer; Uwe Flick; Friedrich Wilhelm Schwartz; Ulla Walter (2005): Prävention und Alter - (k)ein Thema in der ärztlichen Aus-, Fort- und Weiterbildung? - Analyse der bisherigen und zukünftigen Situation. In: Zeitschrift für ärztliche Fortbildung und Qualität im Gesundheitswesen, Jg. 99, Heft 7, S. 425-429.


Flick, Uwe; Fischer, Claudia; Neuber, Anke; Schwartz, Friedrich Wilhelm; Walter, Ulla (2003): Health in the ontext of growing old. - Health professionals' social representations. Journal of health Psychology, 8 (5), S. 539-556.


Walter, Ulla; Neuber, Anke; Flick, Uwe; Fischer, Claudia; Schwartz, Friedrich Wilhelm (2003): Verfall und Immobilität - Unabhängigkeit und Reife: Vorstellungen von Hausärzten und Pflegekräften zu Alter und Gesundheit im Alter. In: Psychomed, 15. Jg, Heft 3, S. 149-155.


Fischer, Claudia; Flick, Uwe; Neuber, Anke; Schwartz, Friedrich Wilhelm; Walter, Ulla (2003): Gesundheitsvorstellungen von Ärzten und Pflegekräften in der ambulanten Versorgung. In: Public Health Forum, Nr. 38, S. 18-19.


Schöppe, Stephanie; Neuber, Anke; Schwartz, Friedrich Wilhelm; Fischer, Claudia; Flick, Uwe; Walter, Ulla (2003): Vorstellungen von Gesundheit in Fachzeitschriften. In: Public Health Forum, Nr. 38, S. 19-20.



Forschungsberichte, Diplomarbeit

Neuber, Anke (2001): Die Bedeutung von Gewalt in den Selbstentwürfen junger Männer in Haft. Universität Hannover. Unveröffentlichte Diplomarbeit.


Jarosch, Nicole; Neuber, Anke; Schwörk, Anja (2001): Paul Oswald: Familie und Institutionen. "Draußen hat man seine Ruhe, draußen hat man sein Reich" In: Bereswill, Mechthild (Hrsg.): Haft (er) Leben. Zentrale Überlebensstrategien und biographische Selbstentwürfe männlicher Jugendlicher in Haft. KFN-Forschungsberichte Nr. 82, JuSt-Bericht Nr. 6, Hannover, S. 38-46.


Neuber, Anke (1997): Frauenbilder - Bilderwelten. In: agisra-Rundbrief, 19/20, S. 52-61.


Vorträge


26.07.2007
Anti-violence trainings in juvenile detention centres and biographical learning processes – interviews with young male offenders in Germany. Vortrag auf der International Conference "Law and Society in the 21st Century": Transformations, Resistances, Futures in Berlin. 25.-28.Juli 2007.

20.10.2006

"Resozialisierung durch Arbeit und Bildung: Das ambivalente Versprechen des Jugendstrafvollzugs". Vortrag auf dem Symposium Resozialisierung & Erziehung im Jugendstrafrecht: Perspektiven für den Jugendstrafvollzug der DVJJ und Georg-August-Universität Göttingen. (gemeinsam mit Almut Koesling)



07.07.2006

"Re-Socialisation Through Work and Education: The Ambivalent Promise Of Youth Offender Institutions". Vortrag auf der British Society of Criminology Conference - Research And Theory: New Directions in Criminology der Glasgow Caledonian, Glasgow and Strathclyde Universities in Glasgow, Schottland. 5.-7. Juli 2006. (gemeinsam mit Almut Koesling) [ abstract    48,53 KB]



25.05.2006

Where to start? How to begin? Telling a life story in prison. Vortrag im Rahmen des Symposiums: "Methodological reflections on narrating the self: Studying life stories of young men with prison experiences". (Chair: Mechthild Bereswill) bei der Tagung Narrative Matters - The Storied Nature of Human Experience: Fact and Fiction an der Acadia University in Wolfville, Nova Scotia, Canada. 24.-27. Mai 2006 [ abstract    33,66 KB]


27.11.2005

"jemanden seelisch kaputt zu machen" - kollektive Deutungsmuster sprachlicher Gewalt und ihre subjektive Bedeutung. Beitrag auf der Konferenz sprache und gewalt. Graduiertenkonferenz über Demütigung, Degradierung und Beleidigung, Freie Universität Berlin, 26.-27. November 2005 (gemeinsam mit Almut Koesling) [ abstract    60,40 KB]


13.07.2005

The "Home-Sickness" Of The Jack Roller. Beitrag im Rahmen des Panels "Psychosocial Re-Interpretations of Shaw's Jackroller Case Study: Part I" der British Society of Criminology Conference 2005 'Re-Awakening the Criminological Imagination', University of Leeds, Großbritannien, 12-14. Juli (gemeinsam mit Almut Koesling) [ abstract    67,01 KB]



01.04.2005

Gewalthandeln in Jugendhaftanstalten: Norm und subjektive Bedeutung. Beitrag auf dem Kongress "GewAltlast?". Abschlusskongress des Makroschwerpunktprogramms "Jugend und Gewalt im Zusammenhang mit sozio-ökologischen Strukturen" der Universität Basel, Schweiz, 01.-02. April 2005 [ abstract    61,83 KB]



aktualisiert 03.2007


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